Liebesbrief an Italien –

Kimi – Escort München:

Ja, Italien und Bayern waren schon immer verwoben.

bis zum Gardasee,   18.00 Jahrhundert- ca. 1810Jhr erstreckte sich Bayern  (das Südbayrische über den Hauptteil der Steiermark, über ganz Kärnten und den größten Teil von Tirol (inklusive Südtirol), umfaßte aber auch die südlichste Spitze des Burgenlandes und Teile von Salzburg.
Gerade im Tirol, das dem Bayerischen Dialekt auch heute noch ähnlicher ist, als vielen anderen Österreichischen Dialekte, hört man noch immer die Bayerische Vergangenheit.

Bayern und Italien – hat eine lange Geschichte. Sie erzählt von Herrschern und Händlern, Heiligen und Künstlern, Reisenden und Gelehrten.  Der Einfluss der Architektur die von Leo von Klenze  und König Ludwig I nach Bayern kam,  lässt viele bayerische Städte, z.b. Regensburg und München so italienisch wirken.
Über die Via Claudia kamen Waren und neue Götter nach Bayern. Bayerische Handelshäuser hatten ihren Sitz in Venedig, und die italienische Barockkunst hielt Einzug in Bayerns Kirchen und Klöster.

König Ludwig I. war ein kunstsinniger Monarch. Und seit Studienreisetagen nach Rom hatte er ein Faible für Italien. Er ließ sich einfach ein bayerisches Florenz bauen.  Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner besorgten das für ihren König. Die Residenz-Erweiterung kopierte den Palazzo Pitti, die gegenüber liegende Residenzpost das Florentiner Findelhaus. Und die Feldherrnhalle,  die italienische Kulisse am Odeonsplatz  – empfindet die Loggia dei Lanzi nach.

Auch sprachlich merkt man die Nähe zu Italien.
In Bayern rollt man das R, der Dialekt ist sehr weich. Je nördlicher, östlicher um so härter wie die Aussprache und ein R zu rollen ist für die meisten Deutschen außerhalb Bayerns unmöglich.

Italiener mögen Bayern, oft habe ich von ihnen gehört, die Bayern seien anders, als der Rest Deutschlands, ähnlicher und die Norddeutschen doch schon sehr suspekt. Ich denke das kommt durch die Geschichte, die uns verbindet.
Norddeutsche tun sich schwer mit südlichen Sprachen, nur wenigen gelingt es den harten Akzent zu unterbinden, es klingt meist immer noch Deutsch und hart wenn sie fremde Sprachen sprechen, oftmals klingt es schrecklich. Ich frage mich dann immer ob sie sich nicht selber hören können?
Bayern fällt es aber schwerer die harten Fremdsprachen zu lernen. Polnisch, Russisch, das können Ostdeutsche oft viel besser aussprechen, die Nähe der Grenzen und die Historie  macht doch einiges aus.
Bayern und Italien – wir haben eine lange Geschichte und das sieht und spürt man. Kein Bundesland empfängt mehr italienische Touristen als Bayern jährlich, statistisch bestätigt.
Ich bin in Italien eigentlich groß geworden, Jahr für Jahr, 4 – 6 Wochen, vom Kleinkind, bis zum Teenager, klar das meine erste Liebe auch Italiener war.  Italiener wissen zu hofieren, machen Dich als Frau wunderbar, holen Dich ab, bewundern Dich, lassen Dich als „Frau“ fühlen. Eine Verabredung wird mehrfach bestätigt, angefragt und versichert (du kommst doch auch wirklich), das gibt einem als Frau ein wunderbares Gefühl.

Die Gleichberechtigung der Männer in Deutschland hat verursacht, das viele Männer davon ausgehen, dass die Frau anrufen, mailen sich um den Kontakt kümmern sollte. Das ist schade, den Historie kann man nicht einfach so wegmachen, es ist noch immer gut und richtig, wenn der Mann (hoffentlich noch immer Jäger geblieben …) der treibende ist und nicht umgekehrt.  Für mich jeden Falls. Alles andere hat einen komischen Geschmack.

Italien ist meine Jugendliebe – meine große Liebe – das Land in dem ich groß geworden bin, neben Bayern.  Es besteht eine große Bindung. So viele Jahre, so viele Erlebnisse, nicht als Tourist, sondern als Teil von Italien, dort gelebt und dort geliebt und gelitten hat.

Jetzt Spaltet sich das Land gerade. DAs ist unheimlich traurig. Der Rechtsruck der beschränkten Lega Nord wird Italien an den Ruin führen.

Italiener mit denen ich spreche, junge Ingenieure zum Beispiel, sagen mir, dass sie das Land verlassen müssen, werden. 30 % Arbeitslosenquote und es wird schlimmer werden, sollte das Land die EU verlassen.

Italien, so sagte mir vor kurzem eine sehr gebildete Italienerin wird nicht ein 2. Griechenland werden, sondern wie ein 2. Venezuela. Viele die können, verlassen das Land jetzt. Alle die die gut ausgebildet sind und woanders leicht Arbeit bekommen, nur im eigenen Land nicht.

Wir haben Italien über Jahrzehnte allein gelassen mit der Flüchtlingsproblematik, das rächt sich jetzt. Viele Deutsche die im Italien Urlaub machen, fahren in die Urlaubsstädtchen und kriegen absolut nichts mit von Land. Fährt man aber in die Großstädte ist man auch als sehr liberaler Mensch wie ich, betroffen von der Situation der vielen armen zusätzlichen Menschen, die auf den Straßen vor den Ampeln die Autoscheiben putzen und verzweifelt die Hand aufhalten, in den Parks in Zelten dahin vegetieren, überall ist Schmutz und Abfall, überall sitzen die Armen auf den Straßen herum, überall wird gebettelt, überall  diese Armut.

Wir Deutschen jammern – oh so viele Flüchtlinge. Dabei waren die die am meisten jammern, leider die ostdeutschen Bundesländer, bis vor ein paar Jahren doch selber die Flüchtlinge die hier nach Westdeutschland kamen. Leider haben sie es vergessen.

Sie sollten mal ein paar Tage in den großen Städten in Italien erleben, sich bewusst anschauen, aber nein, das würde ja das Urlaubsgefühl zerstören, nur nicht auf negative  Gedanken kommen, nein, das würde ja den Flair zerstören. Wie traurig.

So haben wir über Jahre die Italiener alleine gelassen. Tausende von Flüchtlingen die über das Meer kamen und in Italien sind, weil die bescheuerten Österreicher, Polen, Ungarn einfach mal ihre Grenzen zugemacht haben.

So kann man es natürlich auch machen. Ich mache meine Wohnungstüre zu und es ist mir scheißegal ob mein Nachbar, direkt gegenüber krepiert. So sind wir geworden.
So wohlhabend wie noch nie und so egoistisch wie noch nie zuvor. Wir entwickeln uns zu kapitalistischen, super egoistischen „Tieren“, ohne Empathie, ohne MENSCHlichkeit.

Grausam.  Warum fragen sich die Menschen nicht mehr, wie / wer sie sein wollen? Wie sie agieren wollen um integer, menschlich, emphatisch zu sein? Jeder schaut nur noch auf sie selber. Helfen? Neee zu kompliziert, da müsste man ja eventuell was aufgeben.

Ich bete und hoffe, dass sich dieser Ansatz, dieser hoch egoistische Weg den wir jetzt gehen, in ein paar Jahren wieder ändern wird. Eigentlich bin ich überzeugt dass das so ist, es wird nur dauern. Das war in der Geschichte der Welt Entwicklung immer so.

Wir steuern auf Kriege zu – wie blöd kann man sein – es ging uns noch nie so gut wie heute.. weil wir nicht teilen, nicht abgeben wollen. Lieber die andern krepieren lassen – machen wir die Grenzen zu. Ich verachte diese Menschen, diese Menschen.
Ich schäme mich auch für die neue bay. Staatsregierung, wie peinlich und kleinlich sind sie.  Wählen kann man sie nicht. Ich jedenfalls nicht und viele denken so wie ich, Gott sei Dank die Mehrheit, siehe Demo 50.000 Menschen auf den Straßen von München vor 2 Wochen.

Ich schäme mich für so wenig Menschlichkeit und die Härte der Menschen.
Wenn ich irgendwann auswandern muss, wird es so sein.
Italien braucht Hilfe von außen, die EU hat Italien allein gelassen, jahrelang. Jetzt kehrt Italien der EU den Rücken. Ich verstehe das komplett.

Nur wird es Italien leider noch ärmer machen, noch kritischer werden lassen, noch angespannter.  Ganz allein inmitten so vieler angrenzender Länder, wie soll das gehen?

Hilfe – für einander dasein, die EU hat das versäumt so wie viele Einzelne von uns.
Die Welt verändert sich gerade, es tut mir weh zu sehen. Ich hoffe, wir können die rasante Entwicklung in die wir steuern aufhalten.

Ich hoffe Italien kriegt das Land wieder in den Griff, glaube ich aber nicht. Haben sie noch nie, egal unter wem, jetzt kollabiert das Land. Es ist am Ende. Ein Venezuela direkt an der bayerischen Grenze und der Söder macht die Grenzen dicht. Das hätte König Ludwig nicht gemacht.

So traurig.

Kimi
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