von Paris- Rom nach Napoli und wieder zurück

Ich liebe Kunst.

Die Rennaissance mit ihrem bedeutenden Malern, wie Andrea del Sarto, Botticelli, Tintoretto, Michelangelo, TIZIAN, um nur einige zu nennen,  wird mir immer wichtiger.

Um zu spüren was damals passiert ist, den Zeitgeist zu erfühlen, die Intensität dieser mächtigen Malerei auch nur ein bisschen zu verstehen, muss man dort hinreisen, wo sie passiert ist.

Paris war die Kunstszene-Stadt zu dieser Epoche, alle die etwas auf sich hielten, auch musiktechnisch, hielten sich im freigeistigen,  offenen, ausprobierenden Paris auf, in den Bar,  Ateliers und Wohnungen, traf sich die Künstlerszene.

Einige reisten nach Italien, beauftragt von den mächtigen Adeligen Familien dort ihre Kunst aus zu probieren, meist stießen sie auf überraschte und eher konservative oder eher,  nicht ganz so fortschrittliche Italiener, denen die freizügigere Malerei der aus Paris eingereisten Maler, zu anstößig, zu frech, zu frei war, vieles wurde nicht gezeigt.

Unbedingt muss man die Villa Medici (1564) besuchen, die  die „Academie de France“ beherbergt.  Bereits im Jahr 1803 zog, getragen durch den Sieg der französische Revolution, die Academie de France a Rome (auch Accademia di Francia a Roma) in die Villa Medici, wo sie noch heute erfolgreich ihre Pforten für ihre Studenten und Kunstausstellungen öffnet. Komponisten, Schriftsteller und Künstler sollen mit Hilfe eines Stipendiums die Möglichkeit bekommen sich in der ewigen Stadt Rom kreativ entfalten zu können. Die Französische Akademie in Rom wurde übrigens bereits im Jahr 1666 vom Sonnenkönig Ludwig XIV. gegründet.

Im Jahre 1633 wurde Galileo Galilei für einige Tage in der Villa Medici durch die Inquisition unter Hausarrest gestellt, nachdem er behauptet hatte das die Erde sich um die Sonne drehen würde.

Wunderschön auch der Reaissancepalast Palazzo Farnese, in die franzsösche Botschaft arbeiten darf.  Konsul müsste man sein, dürfte man sich dann in einem der vielleicht schönsten Palazzo Rom´s  seinen Arbeitsplatz nennen,  mit wunderschönen Fresken, Skulpturen, Ausgrabungen die man als Normalerbürger, die man als Normalbürger jedoch nur besichtigen kann, wenn der Palazzo für eine eher seltene Ausstellung seine Pforten öffnet.

Offen stehen manchmal die sich über zwei Geschosse hinziehende „Sala grande“, der wichtigste Repräsentationsraum, der „Salotto dipinto“ mit seinen Fresken (allerdings nur bei Abwesenheit des Botschafters) und die berühmte Carracci-Galerie mit ihren antiken Statuen, die heute aber nur noch als Gipsabdrücke in den Nischen stehen. Zugänglich ist auch das Schlafgemach Kardinal Odoardos, in dem Annibale Carraccis Gemälde „Herkules am Scheideweg“, das ursprünglich an der Decke angebracht war, wieder im Original zu sehen ist. Wenn der Kardinal im Bett lag und nach oben schaute, dürfte ihm die Entscheidung zwischen Laster und Tugend nicht ganz leichtgefallen sein, hat doch das Laster die Formen der Aphrodite mit dem schönen Hintern.

Von den Porträts, die Tizian gemalt hat, ist nur jenes zu sehen, das Paul III. ohne Kopfbedeckung zeigt. Das Gruppenbild mit seinen Enkeln Ottavio und Alessandro, das so prägnant den Aufstieg der Farnese illustriert, ist genauso wie Raffaels Bildnis in Neapel geblieben.

Viel Kunst ist damals südlich von Rom passiert, in Neapel und drum herum, viele haben allein schon wegen des Lichtes und der Farben wegen den Süden vorgezogen, der so reich an Kunst und Kultur ist, das wieder rum wissen nur Italien- und Kunstkenner, da der Süden oft unterschätzt ist, ja er ist ärmer war aber lange vorher entwicket, als der Norden, vorallem was die Kunstszene betrifft.  In Neapel ist das“Museo di Capodimonte„, ein Muss, will man die große Kollektion FARNESE bewundern, die u.a. Tizian, Raffaelo, Michelangelo zeigt. Viele der wirklich bedeutenden Gemälde sind in Neapel geblieben.

Was also soll man tun? Schlage vor mit den Zug nach Rom zu fahren, dort 1 Woche einzutauchen mit ganz vielen Locals und Einheimischen zu quatschen, weiter mit dem Zug nach Neapel zu fahren, einzutauchen, mit der Fähre klar auch die Inseln abklappern, Capri ist wunderschön, ich liebe es, Positano, die Küste, mi einem KLEINEN!!! Auto abzufahren, (kleines Auto ist auf den engen Straßen wichtig, nur der wirklich Deutsche kommt im großen Schlitten dort an), die Ausgrabungen anzuschauen und einfach zu leben, sich unter zu mischen und das Leben einfach passieren lassen.

Dann kann man ja zum Schluss in ein Flugzeug steigen und von Neapel nach Paris fliegen um den heutigen nicht mehr ganz so verrückten Paris einen nostalgischen Besuch abzustatten und mindestens für 1-2 Tage dem Louvre die Ehre zu geben und im Montmatre, St. Germain zu wohnen.

Kimi
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